Das neue Selig Album

…ist wunderbar!

Das Album ist durchgängig gut und eingängig und hörbar ohne einmal auf die Zapptaste drücken zu müssen. Eigentlich wollte ich Euch jetzt meine Favorits auflisten, das allerdings fällt schwer, da fast alle Songs schon aufs erste Hören ganz toll sind. Ehrlich- überzeugt Euch selbst- hier könnt Ihr probehören:

…Herzschläge!

Hier kommen zwei Songs für melancholische, einsame Lebens- und Fühlensmomente, für Traurigkeiten und für verlorene Hoffnungen, an denen ich nicht vorbeikomme und Ihr deswegen auch nicht. Syntheziser und orchestraler Pop bis es wehtut, zieht’s Euch rein, aber bitte alleine:

One two – Without you

A Geniune Freakshow – Low

Me and my Drummer

Ein Konzerterlebnis ist was ganz besonders und noch besonderer ist es, wenn man die Band vorher nicht/oder kaum kennt und sich positiv überraschen lassen kann. Vergangene Woche war mal wieder so ein Event. Ich habe die Band Me and my Drummer bei einem Konzert der TV Noir Reihe live erlebt, ohne mich vorher wirklich mit der Musik  auseinandergesetzt zu haben. Me and my Drummer sind Charlotte Brandi (me) und Matze Pröllochs (my drummer) aus Berlin. Ihre Musik ist sphärischer Synthesizerpop mit Schlagzeug und englischen Texten. Wenn sie nicht Musikerin geworden wäre, wäre sie Schriftstellerin geworden, sagt Charlotte. Das hört man, denn die Formulierungen die sie für die jeweiligen Songeinleitungen wählt und was sie sonst so erzählt ist klug witzig und originell. Wenn Ihr die Gelegenheit habt, dann hört Euch die Beiden an, Ihr werdet’s mögen.

Die beiden folgenden Tracks gefallen mir am Besten:

You’re a runner:

Runner (reprise):

Und hier gibt’s noch einen Link zum ZDF Interview mit der Band.

Kodaline

…und noch einen hab ich heute für Euch- dann geht’s aber wirklich ab ins Wochenende. Kodaline kommen aus Dublin und sind toller als toll, vor allem dieser Song:

All I want

Mal was altes…!

Eben habe ich einen wunderschönen schon etwas älteren Song von Jim Croce ausgegraben, den ich Euch nicht vorenthalten will- weil’s mich mitnimmt, dieses Lied. Der amerkinanische Songwriter war leider auch einer von denen, der viel zu früh ins Gras gebissen hat (30-jährig, 1973), vor Veröffentlichung seines mit diesem Song betitelten letzten Albums. Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende!

I got a name

We need to talk about Kevin!

Folks, zur Abwechslung gibt’s hier mal wieder was zum Ansehen, nämlich eine Empfehlung für den Film „We need to talk about Kevin“. Der Film datiert aus dem Jahr 2011 und lief Mitte des Jahres 2012 in den deutschen Kinos.

Ihr lasst Euch auf eine verstörend reale Geschichte über die Beziehung einer Mutter zu Ihrem Sohn und auf eine Familientragödie die ihresgleichen sucht ein. Schmerzend echt gespielt von der schon wieder großartigen Tilda Swinton als Mutter Eva und Ezra Matthew Miller als Kevin. John C. Reilly hat in der Rolle des Vaters nur eine Nebenrolle.  Nacherzählt wird das  Leben von Kevin und der Ausschnitt des Lebens von Eva mit Kevin. Es geht um das Elternsein, um den Charakter eines Kindes,  um die Möglichkeiten und Unmöglichkeiten von Erziehung, um unbedingte Elternliebe und um die Frage, was Eltern leisten und erkennen können, sowie um die schreckliche Wahrheit, wie krank und wie hart Menschen tatsächlich sind. Es geht um die Gesellschaft und darum, wie ein Ereignis ein ganzes Leben zerstört und unerträglich macht, weil die Gesellschaft Wut und Hass blind verteilt und darum, dass es tatsächlich leider nur wenige Menschen gibt, die zu einer differenzierten Bterachtung fähig sind.

Mittels Zeitsprüngen zwischen dem HIER UND JETZT und dem VERGANGENEN DRAMA wird die Spannung des Zuschauers in unerbittlicher Weise auf den Höhepunkt getrieben. Das Ende ist schockierend.

Sehr tragisch, sehr spannend, sehr mitreissend. Der Film tut weh, aber Anschauen ist trotzdem oder gerade deswegen Pflicht.

Zur offiziellen Filmwebsite geht’s HIER.

Selig die 7te!

Die Hamburger Band Selig veröffentlichen in Kürze (laut ITunes am 01.02.2013) Ihr neues nunmehr siebtes Album mit dem Titel Magma.

Selig_Albumcover

Vorab gibt’s das Video zum Song „Alles auf einmal“, das fängt wunderschön orchestral an und ist sehr poppig, aber trotzdem typisch Selig. Setzt Euch rein und genießt die 4 Minuten Rezension über ein Leben im Überflug!

Zum Video kommt Ihr HIER!

Die Luft riecht nach Entscheidung…

Ich schreib Dir diese Zeilen und schreibe sie Dir schnell.

Ich kann das Bild nicht mehr finden hab den Glauben verloren. Es steht an meinen Wänden oder kommt’s mir nur so vor?

Bitte, bitte, bitte, bitte, nicht alles auf einmal…Ich verliere meine Mitte und das hatten wir schonmal!